






| Unser Ägyptenurlaub begann am 17.08.05 mit der Fahrt nach Nürnberg, da um 3.40 unser Flugzeug vom Nürnberger Flughafen startete. Um 8.45 (Ortszeit)landeten wir in Hurghada. | ![]() |
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Von dort aus wurden wir mit dem Bus direkt zum Hotel gebracht. Die Fahrtzeit betrug nur 10 Minuten, da wir gleich im ersten Hotel unser Ziel erreicht hatten, das der Bus anfuhr. Beim Einchecken bekamen wir unsere "all-inclusive" Armbändchen und waren dadurch gleich wie alle anderen "Touris" gekennzeichnet, da jedes Hotel eine andere Farbe hatte.Danach wurden unsere Koffer natürlich gegen ein, in Ägypten übliches Bakschisch (=Trinkgeld) auf's Zimmer gebracht. Die ganze Hotelanlage besteht aus drei Hotels: Aqua Blue, Albatros Resort und Beach Albatros. Das Aqua Blue ist erst seit 2005 in Betrieb, also brandneu. |
| Nachdem wir den ersten Tag am Pool verbrachten, wollten wir natürlich auch ans Meer. Da das Aqua Blue ca.700m vom Meer entfernt war, gab es einen kostenlosen Shuttlebus zum Beach Albatros, dass direkt am Meer liegt. Die Fahrt betrugt knapp 5 Minuten und der Bus ist eigentlich immer im Einsatz, so dass man nie sehr lange warten musste. Die drei Hotels gehören zusammen und man konnte fast alle Leistungen der anderen Hotels in Anspruch nehmen Die Badezone ist von 2 künstlichen Landzungen begrenzt, rechts daneben ist die Tauchzone, in der man wunderschöne Riffe mit Korallen und bunten Fischen, ganz nah am Strand beobachten kann. | ![]() |
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Aber wir wollten natürlich auch was von Ägypten sehen, deshalb machten wir eine Wüstentour mit Geländejeeps. Auf dieser Fahrt war ein Kameramann dabei, der immer wieder lustige und waghalsige "Stunts" machte während er filmte, wie z.B.:vom Dach des Jeeps bei voller Fahrt durch die Wüste, oder sitzend auf dem Seitenfenster des Jeeps. |
| Nach einer 3/4h Fahrt durch die Steinwüste, in der wir durch einige Schluchten fuhren, kamen wir in ein Beduinendorf. Dort lebten ca. 25 Beduinen. Nach unserer Ankunft wurde uns erst einmal heißer, schwarzer Tee in einer ihrer Hütten serviert, während unser Reiseleiter uns über das Leben der Beduinen erzählte. Danach konnten wir ihr Dorf besichtigen, wie z.B.:den Backofen, die Moschee und den Brunnen. | ![]() |
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Als krönenden Abschluss ritten wir noch auf einem Kamel ein Stück durch die Wüste, bevor es wieder zurück zu unserem Hotel ging. (Wobei man in Deutschland langsamer auf der Landstraße fährt, als die Ägypter durch die Wüste) |
| Aber auch ein bisschen Kultur musste sein, deshalb buchten wir den Tagesausflug nach Luxor. Luxor ist ca. 280km von Hurghada entfernt und die Fahrt geht durch die Arabische Wüste, die die Touristenbusse nur im Konvoi befahren dürfen. Deshalb sammeln sich die Busse 2x in der Woche in Sarfaga für die Fahrt durch die Wüste. Die letzten 60km fährt man am Nil entlang, durch grüne Landschaften und Dörfer. Dafür werden jedesmal viele Straßen gesperrt, was die Dorfbewohner verständlicherweise fürchterlich nervt. | ![]() |
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Der erste Stopp war am Westufer des Nils, am Terassentempel der Hatschepsut. Hatschetpsut (1479-1458 v.Chr.) war der erste weibliche Pharao. Der Tempel besteht aus drei Terassen, die allesamt in den Fels gehauen wurden.Auf der 2.Terasse gibt es rechts die Kapelle des Anubis und links die Kapelle der Hathor. Im Tempel waren auch noch vereinzelt bunte Wandmalereien zu sehen. |
| Danach ging es weiter zu den beiden 17,9 m hohen Memnonkolossen aus Quarzit. Die beiden Statuen gehörten zum Totentempel des Amenophis III, der durch ein Erdbeben völlig zerstört wurde. | ![]() |
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Der nächste Stopp war das Tal der Könige (Bibán el-Molúk, Biban el-Moluk), dass eine Begräbnisstätte der Pharaonen in Ägypten war und in der bis jetzt 62 Gräber gefunden wurden. Das wohl bekannteste, wurde 1922 von Howard Carter entdeckt, das Grab des jung verstorbenen Pharaos Tutanchamun (Grab-Nr.:62). Der vollständige Grabschatz befindet sich im Ägyptischen Museum in Kairo. |
| Wir besichtigten zwei jüngere Gräber (Ramses IX, Ramses VI), die sehr flach angelegt waren, und ein ältere Anlage (Merneptah), die wesentlich steiler und tiefer in den Fels gehauen wurde. Man kann darin die Sarkophage und die bunten Wandmalereien und Verzierungen sehen. Leider war das Filmen und Fotografieren dort verboten. | ![]() |
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Nun brachte uns unser Bus ans Ufer des Nils, dort stiegen wir in kleine Nilboote um, die uns über den Fluss ans Ostufer brachten, direkt in ein kleines Restaurant. Da es mittlerweile schon halb drei war und es bei 47° im Schatten auch einmal einer Pause bedarf, genossen wir unser Mittagessen in vollen Zügen. |
| Nach dieser kleinen Stärkung besuchten wir den Amuntempel von Karnak. Die weitläufige Anlage von Karnak, ist der wohl beeindruckendste Tempel Ägyptens. Noch im 19.Jh. war das, dem Gott Amun geweihte Heiligtum, ein Trümmerfeld. Säulen ragten aus dem Schutt und die Höfe waren von Lehmziegelhäusern überbaut. Seither haben Ägyptologen mit allen Mitteln der modernen Technik, den Tempel gesäubert und umgestürzte Säulen wieder aufgerichtet. | ![]() |
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Eine Straße, die beidseitig von Widdersphingen(Widder=heiliges Tier des Amun) gesäumt wird, führt vom Tempel des Amun zum Luxor-Tempel. Zu verschiedenen Zeiten erbaut, umfassen die Ruinen von Karnak einen Zeitraum von mehr als 2.400 Jahren. In dieser Zeit fühlten sich die Herrscher am Nil verpflichtet, den Tempel immer wieder zu erweitern und zu verschönern. |
| Bei solch einem Glaubenseifer blieb die Übersichtlichkeit der Anlage ein wenig auf der Strecke. Der Tempel wuchs vom Kernbau aus nach Westen und Süden, entlang der beiden Hauptachsen. Die Besichtigung des Tempels von seinem heutigen Eingang im Westen führt daher durch Höfe, Säulenhallen und Nebenbauten, immer tiefer in die Vergangenheit. Damit war unser Tag in Luxor beendet und wir fuhren im Konvoi, wieder durch die Arabische Wüste, zurück nach Hurghada. | ![]() |
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In unserem Hotel hatten wir "all-inclusive", was auch das Schischa-Rauchen beinhaltete. Das wollten wir natürlich auch einmal probieren. Eine Schischa (Shisha, Sheesha) ist eine Wasserpfeife arabischen Ursprungs, deren Tabak mit Fruchtaromen oder ähnlichen Geschmacksrichtungen geraucht wird. Viele bringen mit Shisha bzw. Waserpfeife gleich Drogen oder Zigarettenrauchen in Verbindung. Beides hat aber nichts mit der eigenlichen Shisha zu tun, denn die Wasserpfeife gibt es schon viel länger als die Zigarette, und ist auch nicht so schädlich. Das war mal ganz lustig zum ausprobieren, aber ist halt wie beim Rauchen - muss auch nicht unbedingt sein. |
| Der nächste Ausflug ging nach Kairo. Kairo liegt ungefähr 550 km nördlich von Hurghada. Deshalb wird man auch schon um 1.30 Uhr vom Hotel abgeholt und hat dann ungefähr 9h Busfahrt vor uns. | ![]() |
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Als wir endlich in Kairo ankamen fuhr uns der Bus als erstes zu den Pyramiden von Gizeh, die sich gleich am Stadtrand befinden. Bei den Pyramiden von Gizeh handelt es sich um das Einzige, noch erhaltene der sieben Weltwunder. Keine anderen Monumente haben die Menschheit je so stark inspiriert und beschäftigt, wie die Pyramiden. Noch heute geben sie Archäologen und anderen wissenschaftlichen Forschern unzählige Rätsel auf. |
| Die Pyramiden und Sphinx von Gizeh trotzen seit über 4500 Jahren der Zeit. Die größte Pyramide, von Pharao Cheops, war ehemals 146,6m hoch, ihrer äußeren Verkleidungsschicht beraubt, ragt sie heute nur noch 137m in den Himmel. Sie setzt sich aus ca. 2,3 Mio Steinblöcken zusammen, von denen jeder ca. 2,5 t wiegt. An der Ostseite der Cheopspyramide befinden sich das Fundament des Totentempels sowie die kleineren Pyramiden, in denen die Königinnen beigesetzt wurden. | ![]() |
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Die zweite, wurde von seinem Sohn Chephren erbaut. Sie liegt auf einem Felsplateau und wirkt deshalb mit ihrer Höhe von 136m höher, als die von seinem Vater Cheops. Im Inneren der Pyramide befinden sich zwei Grabkammern, von denen eine den Sarkophag des Pharaos enthält. |
| Die dritte und kleinste Pyramide wurde im Auftrag von Pharao Mykerinos gebaut. Sie misst "nur" 65,5m. Unterhalb von ihr wacht Abu Hol, der "Vater des Schweigens", wie die Sphinx im Arabischen heißt. | ![]() |
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Dabei handelt es sich um ein Zwitterwesen aus Löwe und Mensch, das offensichtlich eine Art Wächterfunktion über das Reich der Toten inne hält. Einige Jahrhunderte war die Sphinx völlig vom Sand begraben. Geschichten zufolge wurde die Nase der Sphinx von mamelukischen und napoleonischen Soldaten abgeschossen - aber auch das ist eine nicht bewiesene Geschichte. |
| Kairo ist Orient pur, mit allem, was dazu gehört: Hier drängen sich Meisterwerke islamischer Baukunst und Museen von Weltrang. Daneben gibt es lebendige Märkte und alte Kaffeehäuser. Doch die Sehenswürdigkeiten Kairos sind ohne das tägliche Verkehrschaos, die beständig über der Stadt liegende Dunstglocke und die begleitende Lärmkulisse nicht zu haben. | ![]() |
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Ein Highlight von Kairo ist das Ägyptische Museum. Mit 150 000 Objekten, zählt die im Jahr 1858 gegründete Sammlung - pharaonische Grabbeigaben, Totenfiguren, Stelen, Säulen, Münzen, Werkzeuge sowie Kleidung und Schmuck - zu den größten Museen der Welt. Den Besucher erschlägt jedoch die Fülle und Enge der Exponate. |
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Damit war unser Tag in Kairo auch wieder zu Ende und wir machten uns auf den Weg zurück nach Hurghada. |
| Aber in Ägypen gibt es viel mehr als nur Kultur. Das rote Meer bietet eine wunderschöne Unterwasserlandschaft. Egal ob beim Schnorcheln oder Tauchen - es ist eines der aufregendsten Tauchreviere der Welt. | ![]() |
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Hier kann man auch als "Anfänger-Schnorchler" am "Hausriff" ganz nahe dem Strand schon wunderschöne farbenfrohe Fische und Korallen sehen. Das war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Aber alles Schöne geht schnell zu Ende und so vergingen auch unsere 2 Wochen Ägypten wie im Flug. |
| Den letzten Tag unseres Urlaubs, genossen wir noch in unserer schönen Hotelanlage Aqua Blue bevor wir am nächsten Morgen ganz früh (6.30 Uhr) abgeholt und zum Flughafen gebracht wurden. | ![]() |
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Der Heimfug verlief reibungslos. Es war ein wunderschöner Urlaub, der kaum noch zu toppen ist - ein Highlight unserer bisherigen Reisen und nur zu empfehlen. |